Von der „Mündung des Farset“ zum „Platz der Muscheln“ 
vom 03. bis 10.05.2026 (Reisebericht)

 
Das Bildungswerk St. Martin Hochdorf, unter der Leitung von Sabine und Gerold Ohlsen, unternahm mit 34 Teilnehmenden eine erneute Reise nach Irland. Dieses Mal stand Nordirland sowie der Norden Irlands auf dem Programm.
 
Unser Flieger von Aer Lingus  nach Dublin
 
Ein großes „Hallo“ gab es am Flughafen in Dublin. Die Gruppe wurde von Eckhard Ladner abgeholt, der die Reisen des Bildungswerkes in Irland zum wiederholten Male mitorganisierte sowie leitete und daher auch viele Teilnehmende schon persönlich kannte.
Gleich zu Beginn gab es den ersten Besuch im Pub. 
Gut gestärkt ging es danach weiter in Richtung Belfast. Unterwegs erhielt die Gruppe ausführliche Informationen über einige der bedeutendsten Bibelkreuze Irlands (ins 9. und 10. Jh. zurückreichend) beim Besuch der sehr alten Klosteranlage von Monasterboice. 
 
Die Klosteranlage Monasterboice
Das Bibelkreuz von Monasterboice
 
Die ersten vier Übernachtungen waren in einem Hotel in Belfast. Von dort aus wurde die Umgebung erkundet. Auf dem Programm standen am ersten Tag der Besuch der Corrymeela Community, einer seit den 1960er Jahren existierenden ökumenischen Friedens- und Lebensgemeinschaft sowie, 
 
Begrüßung in der Correymeela Community
Ausblick Richtung Schottland
 
bei strahlendem Sonnenschein, eine Wanderung bei der Weltkulturerbestätte des Giant’s Causeway, einer einzigartiger Basaltformation.
 
Küste vom Giant's Causeway 
Abstieg an die Küste
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Basaltsäulen
Giants Causeway nach Schottland
 
 
Eckis Kenntnisse über die Geschichte Nordirlands waren unerschöpflich. Er berichtete darüber ausführlich u. a. am nächsten Tag bei einem Besuch des Stormont Parlaments
 
Auffahrt zum Parlament
Das Stormont Parlament
 
Sitzungssaal
 
sowie bei einer Stadtrundfahrt durch Belfast u. a. anhand vieler politischer Wandgemälde.
 
Hausgemälde
in Belfast
 
Am Nachmittag konnten sich die Teilnehmenden zwischen einem Besuch des Ulster Museums Foto (großartige Ausstellungen beispielsweise zur Natur- und Menschheitsgeschichte (auch ganz konkret zu Nordirland) wie auch zur Malerei), des botanischen Gartens oder der Innenstadt entscheiden.
 
Ulster Museum
Stadtpark beim Ulster Museum
 
 
 
 
Am nächsten Tag informierte Ecki die Teilnehmenden bei der Fahrt nach Mount Stewart über den Zusammenhang des Trinkverhaltens und dem Wetter, eine hochwissenschaftlich aber durch die Gruppe belegte Theorie. Am Ziel angekommen gab es das Landschloss der Familie Stewart aus dem 18. Jh., mit einzigartigen Park- und Gartenlandschaften zu besichtigen. Die Anlagen zählen zu den bedeutendsten und schönsten in Großbritannien und Irland.
 
Landschloss Mount Stewart
Schlosspark
 
Schlafzimmer
Speisesaal
 
Nach einer Mittagspause in der Innenstadt von Belfast stand ein Besuch des Titanic-Museums auf dem Programm. Sehr beeindruckend, wie stolz das unsinkbare Schiff gebaut wurde, mit welch großer Hoffnung die Reisenden starteten und mit welcher Tragik alles endete...
 
Titanic Museum
Das Schiff Titanic
Innenausstattung
 
Die Zeit in Belfast endete und es ging weiter nach Sligo, in den Norden Irlands.
Auf der Fahrt dorthin gab es einen Abstecher in Enniskillen sowie einen Besuch der Marble Arch Caves, einem Höhlensystem. Natürlich wurde das Ganze wieder begleitet durch ausführliche Erklärungen und Geschichten von Ecki zu Land und Leuten.
 
 
Die Höhle von Marble Arch
Tropfstein-Formation
 
Nach einem Besuch bei Gaby und Hans Wieland, die seit über 35 Jahren in Irland leben, war für die Teilnehmenden klar, dass zukünftig kein Unkraut mehr entsorgt wird. Die beiden informierten über die wunderbaren heilenden und pflegenden Wirkungen alltäglicher, am Wegesrand wachsender Blumen und Pflanzen, die bisher oft als Unkraut gedeutet wurden.
 
 
Gaby Wieland KäuterExpertin
Hans Wieland WaldExperte
 
Nach so vielen Informationen gab es zur Erholung eine Mittagspause in der wunderschönen
reetgedeckten Beach Bar, direkt am Meer bei Aughris Head. Gut gestärkt ging es danach zu einer ca. 1 1/2stündigen leichten Klippenwanderung mit tollen Ausblicken.
 
 
Die Beach Bar
Beim Mittagessen
Bar
 
Blick auf Strand
Strandspaziergang
 
Ein weiteres Highlight der Reise war am Abend der Besuch im Coleman Centre, bei dem es irische Musik, Tanz und Gesang gab. Dabei wurden die Teilnehmenden aktiv in Tanzschritte sowie das Trommeln der irischen Rahmentrommel Bodhrán eingeführt.
 
 
Die Musiker
mit Steptanz und Ecki
 
Der letzte Ausflugstag von Sligo aus, führte zum ältesten Ganggrab-Friedhof Irlands, dem jungsteinzeitlichen Carrowmore Megalithic Cemetery mit einer großen Anzahl von Monumenten.
 
Carrowmore Megalithic Cemetery
Steinkreis
 
Danach ging es zum Strand von Strandhill, an dem u. a. ausgiebige Dünenspaziergänge unternommen werden konnten.
 
 
Strandhill Beach
Sanddünen
 
Weiter ging es zum Parke’s Castle am See Lough Gill, eine sog. „Pflanzer-Feste“,  d. h. eine Anlage, die von den neuen englischen Herren im 16. und 17. Jh. angelegt wurden.
 
 
Parke's Castle
Innenhof
 
Der Abschluss bildete ein Besuch des Glencar Wasserfalls, welcher den irischen Literatur-Nobelpreisträger William B. Yeats inspirierte.
 
Glencar Waterfall
 
Voller Eindrücke stand am nächsten Tag schon die Rückfahrt von Sligo zum Dublin Airport an. Um den Abschied zu erleichtern, gab es noch einen Besuch einer der ungewöhnlichsten Whiskey- und Ginbrennereien Irlands, der Shed Distillery von P. J. Rigney in Drumshanbo.
 
Whiskey- und Ginbrennerei von P.J.Rigney
Unser Ausschank
Unsere Gin Probe
 
Mit Whiskey und Gin intus und der ein oder anderen Flasche im Gepäck hieß es Abschied nehmen von Ecki und einem wunderschönen Land, das sich wieder überwiegend bei Sonnenschein zeigte.
 
Irlandreise 3.-10.  Mai 2026
 
Ein herzliches Dankeschön an Ecki sowie Sabine und Gerold für die
gemeinsamen Tage!!!
 
 Text: Gudrun Fehrenbach
 Fotos:  Gerold Ohlsen
 
 
 

Stand: 09.06.2026
Kontakt
Bildungswerk Hochdorf
 
Gerold Ohlsen
Tel.: 0761-551159
eMail: ohlsen-gesa@online.de
St. Martin Standort